Dienstag, 3. April 2007

Runebound


Spieler:
2-4 Abenteurer mit ein bisschen Glück
Dauer: Seeehr lange! Allerdings gibt es Möglichkeiten, das Spiel zu verkürzen. Man kann auch einfach aufhören und hat trotzdem einen Sieger. Wir haben zu dritt sechseinhalb Stunden gebraucht.
Preis: 45 €
Inhalt: Karten, Plättchen, Spielplan, Figuren, Marker... Es gibt wieder für jeden Helden eine eigene Spielfigur. Wer The Descent kennt, erkennt viele Materialien wieder (Es sind die gleichen Helden, die Grafik der Karten ist ähnlich, die Plättchen für Ausdauer und Lebensenergie sind optisch gleich).
Komplexität: Eigentlich recht simpel. Das Kampfsystem ist ein wenig aufwendiger (wobei aufwendig eigentlich nicht das richtige Wort dafür ist).
Spielprinzip: Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Helden. Die Helden müssen -natürlich- gegen das Böse kämpfen. Sie reisen durch das Land, retten hilflose Bauern, töten böse Monster, retten eine ganze Stadt vor der Pest, kämpfen gegen die Schergen des Oberbösen und letztendlich gegen Drachen. Die Monster werden zum Ende hin immer stärker, allerdings hat auch der Spieler die Möglichkeit, seine Helden zu verbessern. Durch das Töten von Monstern oder erledigen von Quests bekommt der Spieler Gold oder neue Gegenstände, er kann seinen Helden trainieren, damit dieser z.B. besser zaubern kann.
Bewertung: Aufgrund der doch sehr langen Spieldauer nur drei Kekse

Donnerstag, 8. März 2007

Gloom



Spieler: 2-4 (mehr mit Erweiterung) Spieler, die anderen gerne das Leben vermiesen und das hier auch mal ausleben dürfen
Dauer: Nicht länger als 10 Minuten, abhängig von der Anzahl der Spieler.
Preis: Knappe 25 € (am besten vorher testen)
Inhalt: 55 durchsichtige (!) Spielkarten und eine Anleitung (alles auf englisch)
Komplexität: Mittel bis gering
Spielprinzip: Jeder Spieler bestimmt über das Schicksal einer Familie. Ziel ist es, seine Familie möglichst tragisch abkratzen zu lassen und die Familie der andern Spieler glücklich zu machen. Wenn eine Familie ausgestorben ist, endet das Spiel und der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt.
Bewertung:

Freitag, 23. Februar 2007

Adventurecon 2007

Eine Convention (von lat. convenire „zusammenkommen“, meist auch nur Con genannt) ist eine Veranstaltung, auf der Menschen mit gleichartigen Interessen (zum Beispiel Jongleure, Animefans, Rollenspieler, Fantasyfreunde und -Spieler, …) sich treffen, um andere Gleichgesinnte kennenzulernen, sich mit ihnen über ihr Hobby auszutauschen und teilweise diesem auch nachzugehen. (Tante Wiki)

Die Adventurecon wird schon seit einigen Jahren vom SDNV veranstaltet. Ich war zum ersten mal dabei. Auch habe ich hier das erste mal Spiele von Pegasus supportet. Die Con ging Freitag um 18 Uhr los, gespielt wurde durchgängig bin Sonntag Abend. Es war, verglichen mit der NordCon, natürlich eine kleine Con. Im Gegensatz zur ConTor aber eine größere.

Ich kam am Freitag schwer beladen und völlig aus der Puste dort an. Im Gepäck hatte ich jede Menge Spiele, Pizza, noch mehr Spiele und Unterhosen. Freitag war noch nicht soooo viel los, wir haben nur ein paar Runden Äpfel zu Äpfel gekloppt, wobei, ne Runde Munchkin war auch dabei, und Chez Goth. Oder war das Samstag? Ich weiß es nicht mehr. Ja, es muss Freitag gewesen sein, denn Gino (klarer Fall von Glöckchen am Schuh und trotzdem cool "GaSutc") erzählte uns, er müsse ja noch ins Einhorn (eine Rollenspielerkneipe in Hamburg), obwohl er garnicht will, und er könne da ja nicht um den Tisch rennen und er fährt Wacken (Ja, Wacken. Ohne der, die oder das. Das ist wie "Ich geh Kabuff")...
Die Pizza war sehr schnell alle, es hat allen geschmeckt, und ich habe gelernt, das ich die Schärfe der Pepperoni beim nächsten mal testen sollte, bevor ich 5 Schoten auf ein Stück Pizza mache. Naja, es haben alle überlebt.
Beim Äpfeln habe ich dann noch festgestellt, das mich niemand versteht. Es liegt die grüne Karte extrem aus. Ich lege Elefanten und sage: "Denk an die Ohren!" Es haben zwar alle gelacht, aber die Karte hat nicht gewonnen. Genauso war es mit Helmut Kohl. Da lag die Karte grün aus. Ich hab gleich an Grün-Kohl gedacht. Naja, ich galube, das konnte niemand so richtig nachvollziehen.

Freitag Nacht sind wir dann Geocaching gegangen (sagt man das so?). Mit Hilfe eines GPS Gerätes (und meinen Batterien ;) ) haben wir an bestimmten Stellen nach Caches gesucht, einem kleinen Behälter in der Größe einer Filmdose mit einem Logbuch drin. Wir haben auch 2 von 2 gefunden, ich habe mir schon eine Liste gemacht, welche ich als nächstes Suchen will und Mathias schwärmt von einem GPS Gerät. Auf dem Rückweg haben wir noch festgestellt, das die Schiebetüren der Spardabank ne Macke haben.

Am Samstag hatte Mathias Fahrstunde, kam deshalb erst später. Der Höhepunkt des Tages war mit Sicherheit das Munchkinturnier.
Mehr oder weniger spontan habe ich auch mitgemacht. Die erste Vorrunde habe ich haushoch verloren (ganz nebenbei habe ich gelernt, das es zwei Magische Lampen gibt, dabei hätte ich meinen Arsch darauf verwettet, das es nur eine gibt), in der zweiten Vorrunde konnte ich mich dann, relativ knapp doch noch für das Finale Qualifizieren. Laura hatte es auch geschafft. GaSutc nicht! Das Finale war ziemlich spannend, das war schon fast zu viel für mich. Obwohl zum Ende hin fast alle auf Stufe 9 waren, hab ich doch noch gewinnen können. Obwohl mir mein Evil-Masterplan nicht ganz regelkonform versaut wurde. Naja, es ging ja dann dochnoch. Gewonnen habe ich Chez Greek und Munchkin Fu (naja, und Chez Geek 2, aber da ich das schon hatte, habe ich es zurückgegeben.)

Am Samstag Abend sind wir zu einem nahegelegenem Pizzalieferanten gegangen und haben Pizzabrötchen gegessen. Anschließend haben wir uns noch auf die Suche nach einem Cache gemacht. (Erfolgreich)

Samstag Nacht
wollten wir nur eine kurze Runde drehen und sind dann bei Confrontation, einem Tabeltop-Spiel hängengeblieben. Plötzlich war es dann auch schon 4 Uhr nachts.

Sonntag habe ich Äpfel zu Äpfel Demosets unter die Leute gebracht. Das war praktisch Speed-Supporting. Es gab noch ein Cowpoker Turnier, bei dem ich dann wirklich spontan eingestiegen bin, damit überhaupt 4 Spieler mitmachen. Wie erwartet bin ich auf Platz 4 gelandent. Aber ich habe das Spiel jetzt verstanden, ja fast verinnerlicht. Und mein Evil-Masterson.. ähh Plan heißt Konzentration. Toll, ne?

Später habe ich noch von dem Confrontation-Typ eine Figur zum anmalen bekommen. Später gab es noch ne kurze runde Chez Geek und dann haben wir uns auf den, für mich ausnahmsweise sehr kurzen, Weg nach Hause gemacht.

Acja: "Wir" ist eine Mischung aus folgenden: Laura, Mathias, Jan, Marius, Phillip, Christian und mir.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Kill Dr. Lucky



Spieler: 2-10 hinterhältige Mörder mit ein bisschen Kombinationsvermögen und einer Prise Glück.
Dauer: Sehr unterschiedlich. Eine Runde kann nach 3 Minuten vorbei sein, es kann aber auch ne Stunde dauern.
Preis: knapp 10 Euro
Inhalt: Karten und ein aus mehreren Teilen bestehender Spielplan. Um den Kaufpreis gering zu halten, hat der Verlag an Figuren gespart.
Spaßfaktor: So mittelmäßig. Nettes Spiel für zwischendurch.
Komplexität: relativ gering
Spielprinzip: Jeder Spieler will Dr. Lucky töten. Deshalb haben sie sich in seine Villa eingeschlichen. Wenn ein Spieler mit Dr. Lucky im selben Raum sind und keiner dabei zuschaut, kann der Spieler einen Mordversuch wagen. Die anderen Spieler wollen das verhindern, sie wollen ihn ja schließlich selbst umnieten. Sie können Fehlschlagkarten spielen und auf ihre eigene Chance hoffen.
Bewertung:

Montag, 5. Februar 2007

Äpfel zu Äpfeln

Spieler: 3-10 (mehr geht auch) Spieler die gerne lachen. Besonders im angetrunkenen Zustand sehr zu empfehlen.
Dauer: Je nach Lust und Laune kann man ein Spiel nach 10 Minuten beenden oder noch 3 Stunden weiterspielen.
Preis: knapp 15 Euro
Inhalt: 324 rote Karten und 117 grüne Karten
Spaßfaktor: unglaublich hoch
Spielprinzip: Jeder Spieler hat 7 rote Karten auf der Hand. Auf den Roten Karten stehen Begriffe, z.B. George W. Bush, Bier oder Kabelfernsehen. Der Schiedsrichter deckt eine grüne Karte auf. Auf dieser steht ein Adjektiv, z.B. größenwahnsinnig. Die anderen Spieler legen verdeckt eine rote Karte, von der sie der Meinung sind, dass sie am besten passt. Der Schiedsrichter deckt die Karten auf und entscheidet, welche Karte gewinnt. Der Spieler, der diese Karte gelegt hat, bekommt einen Punkt. Dann ist der nächste Spieler Schiedsrichter. So geht das weiter, bis man keine Lust mehr hat.
Bewertung:

Sonntag, 4. Februar 2007

The Descent- Jouneys in the Dark



Spieler: zwei bis fünf Taktiker, Abenteuer, Fantasyfans, Rollenspieler, Würfelglückspilze, Fans von Baldurs Gate, Morrowind etc.
Dauer: Sehr lange! Alleine das Aufbauen hat fast eine Stunde gedauert. Grob geschätzt haben wir 4 Stunden gespielt. Das kann aber von Spieler zu Spieler und Szenario zu Szenario anders ausfallen. Das Abbauen hat dann nochmal knapp 30 Minuten gedauert.
Preis:
Zirka 60 €
Inhalt: 20 Heldenblätter, 20 verschiedene Heldenfiguren, 60 Plastikmonster, 12 Descent-Würfel, 180 Karten, "Kompass" (ein kleines Plättchen, das nach Norden zeigt), eine Stadt-Karte, 61 Kartenteile, 49 Ausdauermarken... die Liste geht noch weiter... die Box wiegt zirka 6 Kilo.
Spaßfaktor: Wenn man es erstmal verstanden hat, was man wie und in welcher Reihenfolge machen soll, macht es ziemlich viel Spaß.
Komplexität: sehr hoch
Spielprinzip: Einer der Spieler übernimmt die Rolle des Overlords (Der Oberböse, der Boss, Dungeon Keeper, Mr. Evil... wie man ihn auch nennen mag). Dieser steuert die Monster, erzählt die Geschichte, spricht Flüche aus, kurz: er macht den Helden das Leben zu Hölle. Die Helden wiederum versuchen dem, so gut es eben geht, zu entkommen. Jeder Spieler sucht sich zu Beginn einer Partie einen der 20 verschiedenen Helden aus. Alle Helden haben unterschiedliche Werte (Nahkampf, Fernkampf, Magie, Lebensdauer, Ausdauer...)und Spezialfähigkeiten. Die Overlord wiederum hat einige ziemlich miese Tricks parat. Dann geht es ab in den Dungeon. Dort in den dunklen Gängen fehlt natürlich nichts, was in einen Typischen Dungeon gehört (Naja, ner Ente sind wir nicht begegnet, aber die gehört ja auch nicht in einen Dungeon) Dort lauern natürlich viele böse Spinnen, Skelette, Trolle,Riesen, (und Drachen, hehe!) Schatztruhen, Geldhaufen, Town-Portale, Hexenmeister, Höllenhunde...
Bewertung: